Aktuelles
Auszug aus dem Sportstättenkonzept der Freien und Hansestadt Hamburg für Olympische und Paralympische Spiele in Hamburg 2036 / 2040 / 2044 vom 15.03.2026:
Sportpark Eimsbüttel
Beschreibung
Der Sportpark Eimsbüttel an der Hagenbeckstraße ist eine der größten Wettkampfstätten Hamburgs und zentrale Breitensportanlage des Bezirks Eimsbüttel. Neben den Sportfreianlagen befindet sich auf dem Gelände die Kunsteis- und Radrennbahn, für die es aufgrund des umfassenden Sanierungsbedarfs bereits Planungen für einen Ersatzneubau gibt. Vorgesehen sind ein neues Radstadion mit 250-Meter-Holzbahn und eine moderne Eishalle mit Tribünen, die zukünftig auch getrennt voneinander genutzt werden können. Die BMX Racing Wettbewerbe werden auf der Fläche der zwei südlichen Großspielfelder des Sportparks durchgeführt, auf denen eine temporäre Racing-Strecke errichtet wird.
Notwendige Maßnahmen
Die Planungen für den Ersatzneubau der Radrennbahn Stellingen werden so angepasst, dass nunmehr auch größere Zuschauertribünen für die Bahnrad Arena vorgesehen werden. Die für die temporäre Vergrößerung der Tribüne im westlichen Bereich notwendigen Räume könnten nach den Spielen einer anderen, sportlichen Nutzung zugeführt werden. Die südlichen Großspielfelder werden mit einer temporären BMX Racing Strecke und Tribünen überbaut und anschließend durch eine (in den 2040er Jahren aufgrund des etwa 15jährigen Lebenszyklus des Kunststoffrasens ohnehin notwendige) Erneuerung der Kunststoffrasenspielfelder wieder für die Fußballnutzung hergerichtet.
Adresse: Hagenbeckstraße 124, 22527 Hamburg
Status: Bestehende Wettkampfstätte (temporär ertüchtigt)
Olympische Nutzung: Radsport Bahnrad, BMX Racing
Paralympische Nutzung: Para Radsport Bahnrad
Kapazität: 4.540 Sitzplätze (Radrennbahn) 4.510 Sitzplätze (BMX Racing)
Kosten (temporär): 12.630.000 €
Kosten (invest): 5.244.000 €
Skateanlage Rohlfsweg
Am Rohlfsweg unter der A7 ist der Bau einer Skateanlage geplant. Der Entwurf wurde veröffentlicht und kann bis zum 24.03.2026 kommentiert werden.
Große Bahnstraße wird zur Fahrradstraße mit Einbahnstraße für den Kfz-Verkehr in Richtung Kieler Straße
Im Hamburg wurden 10 komfortable Velorouten für Radfahrer gebaut. Die sogenannte Veloroute 2 führt beispielsweise vom Rathausmarkt in der Stadtmitte aus über Stellingen bis nach Eimsbüttel.
Außerdem gibt es Bezirksrouten für den Radverkehr. Im Zuge der Förderung des Radverkehrs überplant das Bezirksamt Eimsbüttel einen Teilabschnitt der Bezirksroute E 53 Große Bahnstraße zwischen Kieler Straße und Holstenkamp.
>>Download: Verkehrsplanung des Bezirksamts Eimsbüttel zum Umbau der Bezirksradroute E 53 BR
Als Ergebnis der Variantenbetrachtung (vgl. Kapitel 4) ist in dem betrachteten Abschnitt der Großen Bahnstraße eine bevorzugte Führung des Radverkehrs auf einer Fahrradstraße geplant. In dem Zuge wird der Kfz-Verkehr auf der Große Bahnstraße als Einbahnstraße stadtauswärts geführt. Die Radverkehrsanlagen in den Anschlüssen zu den Knotenpunkten Kieler Straße und Holstenkamp werden jeweils den geltenden Regelwerken angepasst.
Bei der Überplanung des Straßenquerschnittes war der vorhandene Baumbestand zu berücksichtigen. Es sind insgesamt neun Baumfällungen und fünf Neupflanzungen vorgesehen.
Die Realisierung wird ab Frühjahr/Sommer 2026 angestrebt.
>>Weitere Informationen auf der Website der Hansestadt Hamburg

